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Literatur zu Zeit-Themen

Zeit-Literatur möchte über neu erschienene Bücher, Zeitschriften, usw., die lesenswert erscheinen, jeweils aktuell und mehrmals jährlich informieren. Sie finden hier Leseempfehlungen für wissenschaftliche Zeit-Fachliteratur, Sachbücher, die sich dem Thema Zeit widmen sowie auch von Zeit-Erlesenem für Muße-Stunden.

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Dorothee Hackenberg, Robert Skuppin (Hrsg.)
Moment mal! Was die Zeit mit uns macht.
2017
Berlin: Rowohlt.
ISBN: 9783737100212

Das Phänomen Zeit hat die Menschen immer schon fasziniert. Sie bestimmt unser Leben, mal hat man zu viel Zeit, mal zu wenig, häufig läuft sie uns davon und wir wissen nicht, wo sie schon wieder geblieben ist. Es gibt unvergessliche Sekunden, die eine Ewigkeit währen, und ganze Jahre, die schnell vorbei und vollständig vergessen sind. Und das alles, obwohl die Zeit – da sind sich Physiker und Philosophen einig – eigentlich gar nicht existiert, sie ist nur dazu da, um die Ereignisse unseres Lebens zu sortieren.

Diese rätselhafte Zeit wird in „Moment mal!“ von prominenten Autoren beleuchtet wie u. a. Jörg Thadeusz, Horst Evers, Thea Dorn, Harald Martenstein, Wladimir Kaminer, Marion Brasch, Adriana Altaras oder Dietmar Wischmeyer. So vielfältig, abwechslungsreich und unterschiedlich wie die Zeit selbst sind die Blickwinkel, die sie wählen. Von heiter bis hintergründig, aber immer unterhaltsam schreiben sie über den Moment, der alles ändert, über die berüchtigte „Quality Time“, über heilsame Langeweile und darüber, wie man Zeit totschlägt, wenn es sein muss. Was wäre, wenn ich mal richtig Zeit hätte, fragen sie, und denken darüber nach, ob man mit 50 länger als eine halbe Stunde am Tag 20 sein kann. (Verlagstext)

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Frank Michael Orthey
Zeitumstellung. Für einen guten Umgang mit der Zeit.
2017
Freiburg: Haufe
ISBN: 9783648104279

Das Buch hilft dabei, sich des Phänomens Zeit wieder bewusst werden. Denn jeder Mensch „tickt“ anders und jeder muss seinen ganz persönlichen Umgang mit der Zeit finden. Wer aus dem Takt kommt, wird auf Dauer unzufrieden. Das Buch bietet Empfehlungen und Übungen, um das eigene Zeitgefühl wieder den individuellen Bedürfnissen anzunähern – für mehr Zufriedenheit im Beruf und privat.

Inhalte: Die Zeiten ändern sich: Antike Zeiten: Kulturzeit – Vormoderne Zeiten: Naturzeit – Moderne Zeiten: Uhrzeit – Postmoderne Zeiten: Gleichzeitigkeit; Zeitformen: Warten, Schnelligkeit, Takte und Rhythmen, Abschlüsse und Anfänge; Vom Zeitmanagement zur Zeitumstellung: die neue Zeit-Ordnung; Die Person im Zentrum: Aufgabenzeiten, Organisationszeiten, Kulturzeiten, Eigenzeiten, Sozialzeiten, Naturzeiten; Möglichkeiten der Zeitumstellung im Modell; Haltungsnoten für mehr zeitliche Gelassenheit (Verlagstext)

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Anja Besecke, Josiane Meier, Ricarda Pätzold, Susanne Thomaier (Hrsg.):
Stadtökonomie: Blickwinkel und Perspektiven.
Ein Gemischtwarenladen.
2017
Berlin: Universitätsverlag der TU Berlin
ISBN: 9783798329188

Online hier abrufbar

U. a. mit interessanten Beiträgen zu Zeit, Nacht und Zeitpolitik z. B. von Helga Zeiher, Albert Mayr, Ulrich Mückenberger, Jürgen P. Rinderspacher oder Martin Held

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Helga Zeiher (Hrsg.)
Zeit und Alltägliche Lebensführung
2017
Beltz / Juventa
ISBN: 9783779936329

Wie entsteht alltägliche Lebensführung? Wie kommen Menschen dazu, im Alltag gerade so und nicht anders zu handeln? Welche Handlungsspielräume haben sie in ihren Lebenssituationen und mit ihren Lebenserfahrungen? Wie werden gesellschaftliche Bedingungen konkret handlungsrelevant? Welche Weisen alltäglicher Lebensführung können Menschen in der aktuellen Gesellschaft hervorbringen? In diesem Buch wird ein Prozessmodell alltäglicher Lebensführung vorgestellt: ein theoretisches Konzept des Zusammenhanges von Zeit und Handeln sowie eine darauf basierende qualitative empirische Forschungsmethodik. (Klappentext)

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Ulrich Mückenberger (2017)
Rechtliche Beiträge zu einer
zeitachtsamen familienfreundlicheren Veränderung
der Arbeitskultur

2017
Berlin: Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

„Erwerbsarbeit, Pflege, Sorge für andere, Bildung, Solidarität und Erholung müssen besser miteinander in Einklang stehen. Oft ist der Zeitdruck von Menschen und Familien das nach außen verlagerte Produkt einer Arbeitswelt, die strukturelle Blindheit gegenüber der Familie zeigt. Es bedarf daher aus zeitpolitischer Perspektive zuallererst einer zeitachtsamen Arbeitskultur, die nicht nur mehr und flexiblere Zeiten für Sorgearbeit ermöglicht, sondern die auch mehr Zeit in der Erwerbsarbeit lässt: für qualitätsvolles und nachhaltig gesundes Arbeiten, für Regenerationszeiten ebenso wie für Reflexions- und Kommunikations­zeiten." (Verlagswebseite)

Download (PDF)

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Gregor Dobler, Peter Philipp Riedl (Hrsg.)
Muße und Gesellschaft
Otium. Studien zur Theorie und Kulturgeschichte
der Muße 5
2017
Tübingen: Mohr Siebeck
ISBN: 9783161551567

Muße ist ein freies Verweilen in der Zeit jenseits von Zweckrationalismus und Utilitarismus. Sie zielt auf Freiheit von Zeitzwängen und unmittelbarer Leistungserwartung, auf ästhetisch und räumlich inszenierte Lebensformen einer Freiheit, die in der Zeit nicht der Herrschaft der Zeit unterliegt. Muße mag damit zunächst als individuelle Erfahrung und Haltung erscheinen, die den Menschen aus gesellschaftlichen Zwängen herausnimmt, aber sie ist auch ein eminent soziales Phänomen. Die Chancen, erfolgreich Räume der Muße für sich zu beanspruchen, sind höchst ungleich verteilt. Der Freiraum zur Muße wird häufig zum nach außen verteidigten Merkmal einer gesellschaftlichen Rolle. Der vorliegende Band, der 17 Aufsätze aus zehn verschiedenen Disziplinen versammelt, beleuchtet die gesellschaftliche Dimension von Muße in unterschiedlichen historischen und kulturellen Kontexten und verdeutlicht ihr symbolisches Kapital in seinen jeweiligen Ausprägungen. (Verlagstext)

Dieser Band ist in der Schriftenreihe Otium. Studien zur Theorie und Kulturgeschichte der Muße erschienen. Weitere Informationen gibt es im Internet: www.mohr.de/schriftenreihe/otium-otium

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Birger P. Priddat, Verena Rauen (Hrsg.)
Die Welt kostet Zeit
Zeit der Ökonomie – Ökonomie der Zeit

2017
Marburg: Metropolis
ISBN: 9783731612384

„Die Welt kostet Zeit.“ So beschreibt Hans Blumenberg die Verschränkung zwischen Zeit und Ökonomie, die er insbesondere durch die Knappheit der Lebenszeit bedingt sieht. Zeitknappheit erfordert Zeitgewinn und Entscheidungen angesichts einer Zukunft, die im Wesentlichen ungewiss ist. Sie bedingt aber auch die Vorstellung der Zeit als eines durch linear verfasste Modelle darstellbaren Kontinuums. Auf der Grundlage einer derartigen Vorstellung von Zeit ist eine Hypothese rationaler Erwartung und die damit verbundene Abbildung solcher Erwartung durch Wahrscheinlichkeit in der Ökonomie vorstellbar. Jedoch ist die Nichtvorhersehbarkeit der Zukunft mit dem linearen Modell von Zeit nicht vereinbar. Was geschieht, wenn die Berechnung der Zukunft einem Irrtum unterliegt, wenn Erwartungen nicht eintreffen und das Unvorhergesehene sich ereignet?

Angesichts dieser Fragestellung wird in diesem Band eine kritische Analyse der Bedeutung der Zeit für die Ökonomie vorgenommen. Das Verständnis einer progressiv auf die Zukunft zulaufenden Geschichte sowie die damit verbundenen Begriffe des Wachstums, der (rationalen) Erwartung und der Entscheidung werden in Frage gestellt. Nicht linear darstellbare Zeitkonzepte wie Ereignis, creatio continua, mehrdimensional hypothetische Zukünfte sowie die Offenheit der Zukunft angesichts komprimierter Zeiträume werden in ihrer Bedeutung für die Ökonomie thematisiert. (Verlagstext)

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Zeitschrift:
Psychologie Heute
Schwerpunktthema:
Ich lass mir Zeit.
Wie Sie Ihre Ungeduld zügeln
und bessere Entscheidungen treffen

44. Jg., Heft 8, 2017

 

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Cal Newport
Konzentriert arbeiten.
Regeln für eine Welt voller Ablenkungen

2017
München: Redline Verlag

Ständige Ablenkung ist heute das Hindernis Nummer eins für ein effizienteres Arbeiten. Sei es aufgrund lauter Großraumbüros, vieler paralleler Kommunikationskanäle, dauerhaftem Online-Sein oder der Schwierigkeit zu entscheiden, was davon nun unsere Aufmerksamkeit am meisten benötigt. Sich ganz auf eine Sache konzentrieren zu können wird damit zu einer raren, aber wertvollen und entscheidenden Fähigkeit im Arbeitsalltag.

Cal Newport prägte hierfür den Begriff „Deep Work“, der einen Zustand völlig konzentrierter und fokussierter Arbeit beschreibt, und begann die Regeln und Denkweisen zu erforschen, die solch fokussiertes Arbeiten fördern. Mit seiner Deep-Work-Methode verrät Newport, wie man sich systematisch darauf trainiert, zu fokussieren, und wie wir unser Arbeitsleben nach den Regeln der Deep-Work-Methode neu organisieren können.

Wer in unserer schnelllebigen und sprunghaften Zeit nicht untergehen will, für den ist dieses Konzept unerlässlich. Kurz gesagt: Die Entscheidung für Deep Work ist eine der besten, die man in einer Welt voller Ablenkungen treffen kann. (Verlagstext)

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Ralf Konersmann
Wörterbuch der Unruhe
2017
Frankfurt am Main: S. Fischer
ISBN: 9783100025333

In seinem großen Erfolg „Die Unruhe der Welt“ ging Ralf Konersmann der Frage nach, wie die abendländische Kultur die Unruhe zu lieben gelernt hat. In seinem neuen „Wörterbuch der Unruhe“ erweitert er nun auf Basis ungenutzter Quellen und neuer Schwerpunkte seine Untersuchungen und unternimmt essayistische Streifzüge zu den Orten, an denen die Unruhe Gestalt annimmt und sich uns als normalste Sache der Welt präsentiert: von „Arbeit“ über „Coolness“ und „Unbehagen“ bis zur „Zerstreutheit“. Es sind funkelnde, brillant formulierte Begriffsreportagen zu der Frage, welcher Argumentationslinien und Überredungsstrategien sich die Unruhe bedient, um uns so sehr für sich einzunehmen. Das ›Wörterbuch‹ – so kann man sagen – ergänzt den Blick auf die Unruhe der Welt um den Blick auf die Welt der Unruhe. (Verlagstext)

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Marli Huijer
Außer Takt.
Auf der Suche nach dem Rhythmus des Lebens

2017
Darmstadt: Theiss
ISBN: 9783806235050

Arbeit am Abend und am Wochenende, Konsum und Kommunikation jederzeit – die traditionellen, festgefügten Zeitstrukturen haben, so scheint es, ausgedient. Das Leben gerät dabei allerdings auch schnell außer Takt, denn der Mensch braucht vertraute Regelmäßigkeiten und Rituale. Marli Huijer zeigt, wie man im Alltag nicht den Rhythmus verliert! (Verlagstext)

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